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Wir gestalten Verantwortung

Nachhaltigkeit wird bei der Schmittenhöhebahn AG groß geschrieben

Die Schmittenhöhebahn AG in Zell am See zählt zu den Vorreitern eines nachhaltigen Tourismus. Als einziges nach EMAS validiertes Seilbahnunternehmen Österreichs übernehmen wir Verantwortung nicht, weil wir müssen – sondern weil es uns antreibt.

EMAS validiertes Seilbahnunternehmen

seit 2015

Wir gestalten Verantwortung.
Dieser Gedanke ist für uns mehr als ein Leitsatz: Er ist die Haltung, mit der wir die Zukunft der Schmittenhöhe formen. Wir nutzen die Natur nicht einfach – wir sind ein Teil von ihr. Und nur wenn wir respektvoll mit ihr umgehen, bleibt die einzigartige Bergwelt für kommende Generationen erlebbar.

Diese Überzeugung prägt jede Entscheidung: von erneuerbarer Energie über Biodiversität und regionale Wertschöpfung bis hin zu sozialer Fairness im Unternehmen. Unser Ziel ist klar – Ökologie, Ökonomie und Regionalität in Einklang zu bringen und damit eine Schmitten zu gestalten, die Natur schützt und Menschen verbindet.

Begleiten Sie uns auf diesem Weg und entdecken Sie, wie wir diese Verantwortung Tag für Tag leben – und wie auch Sie daran mitwirken können.

Unser Gestaltungsansatz

unsere Grundlagen

Nachhaltigkeit ist für die Schmittenhöhebahn AG kein Trend, sondern ein kontinuierlicher Prozess, der seit über einem Jahrzehnt fest in unserer Unternehmensphilosophie verankert ist. Unser Drei-Säulen-Modell verbindet ökologische Verantwortung, soziale Fairness und wirtschaftliche Stabilität – und bildet damit die Basis für einen verantwortungsbewussten Tourismus, der Region, Menschen und Natur gleichermaßen stärkt.

Im Mittelpunkt steht unser Anspruch, die Zukunft der Region Zell am See-Kaprun aktiv mitzugestalten, indem wir Ökologie, Ökonomie und Gemeinschaft in Einklang bringen. Jede Säule wird durch konkrete Maßnahmen und Projekte sichtbar und durch Beispiele für Nachhaltigkeit im Tourismus veranschaulicht.

Das 3-Säulen-Modell

die Basis

Bergpanorama mit See, Wiesen und gelben Blumen im Vordergrund. | © Schmittenhöhehbahn AG

Der Schutz unserer einzigartigen Bergwelt ist ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit. Wir fördern Biodiversität durch eine naturnahe Sommerbewirtschaftung, schützen sensible Lebensräume und treiben den technischen Umweltschutz konsequent voran – etwa mit Photovoltaikanlagen, 100 % Ökostrom und modernen Technologien wie Hybrid-Pistengeräten oder GPS-basierter Schneehöhenmessung.
So reduzieren wir Emissionen, schonen Ressourcen und ermöglichen einen ökologisch nachhaltigen Urlaub, der Natur und Tourismus miteinander verbindet.

Mehr zur ökologischen Nachhaltigkeit

Ein Mann präsentiert Diagramme einer Gruppe in einem Konferenzraum. | © Nikolaus Faistauer Photography

Soziale Nachhaltigkeit bedeutet für uns, Menschen zu stärken und ein Umfeld zu schaffen, in dem Kompetenz, Zusammenhalt und Wertschätzung wachsen können. Unsere Mitarbeitenden stammen aus 26 Nationen – Vielfalt, die wir aktiv fördern.
Wir investieren in Weiterbildung über die Schmitten-Akademie, unterstützen externe Schulungen, bieten moderne Mitarbeiterunterkünfte und schaffen durch Projekte wie den neuen Betriebskindergarten Kunterbunt optimale Rahmenbedingungen für eine gute Work-Life-Balance.
Das Ergebnis ist ein motiviertes, qualifiziertes Team – und damit ein spürbarer Mehrwert für unsere Gäste.

Mehr zu unserer sozialen Nachhaltigkeit

Die Preisverleihung des EMAS Umwelt-Preises 2019 mit mehreren Personen auf der Bühne. | © Paul Gruber

Diese Säule verbindet wirtschaftliche Stärke mit einem bewussten und effizienten Umgang mit Ressourcen. Eine solide ökonomische Basis ermöglicht es uns, hochwertige Angebote zu schaffen, Arbeitsplätze zu sichern und eng mit regionalen Partnerbetrieben zusammenzuarbeiten.
Gleichzeitig investieren wir in Non-Profit-Projekte und Umweltinitiativen wie EMAS oder CE4T, die den Erhalt natürlicher Ressourcen unterstützen und langfristige ökonomische Vorteile schaffen. Green Events und transparente Kommunikation zeigen: Wirtschaftlicher Erfolg und ökologische Verantwortung ergänzen sich – sie stärken sich gegenseitig.

Mehr zu unserer ökonomischen Nachhaltigkeit

Zahlen, die für sich sprechen

Zertifikate, Auszeichnungen und mehr

Bei der Schmittenhöhebahn AG sprechen nicht nur Ziele für uns – sondern überprüfbare Ergebnisse. Als einziges EMAS-validiertes Seilbahnunternehmen in Europa erfüllen wir den strengsten europäischen Umweltstandard – und das bewusst freiwillig. EMAS ist für uns kein Gütesiegel, sondern ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess, der ökologischen Nutzen, regionale Wertschöpfung und langfristige ökonomische Nachhaltigkeit verbindet.

Unsere Umweltleistung wird jährlich von externen Gutachtern streng geprüft – bisher ohne einen einzigen Verstoß gegen Umweltvorschriften. Diese transparente, messbare Vorgehensweise macht EMAS zum zentralen Baustein unserer Nachhaltigkeitsstrategie.

Unsere Nachhaltigkeitstimeline

die wichtigsten Meilensteine und ein kontinuierlicher Prozess seit 2011

  • 2011 – Gründung des Ökologiebeirats
    Unabhängige Expert:innen begleiten den Vorstand freiwillig bei sensiblen Umweltentscheidungen und führten die erste Umweltprüfung durch 
  • 2013 – Ausbau erneuerbarer Energie
    Wichtiger Schritt für die Nutzung solarer Engergie durch die Inbetriebnahme der ersten gebäudeintegrierten PV-Anlage. Photovoltaik ist seither ein zentraler Bestandteil unserer Energieversorgung.
  • 2014 – Start der ISO 14001 & EMAS-Vorbereitung
    Beginn der strukturierten Umsetzung eines ganzheitlichen Umweltmanagements.
  • 2015 – Eintragung ins EMAS-Register
    Einziges Seilbahnunternehmen Europas mit EMAS-Validierung – seither jährlich extern bestätigt und weiterentwickelt.
  • 2017 – Erster EMAS-Preis & erstes Green Event
    Auszeichnung für die beste Umwelterklärung; die Jahreshauptversammlung wird erstmals als „Green Event“ zertifiziert.
  • 2019 – Veröffentlichung Studienband: Ökologisches Pistenmanagement
    Wissenschaftlicher Beleg, dass Pistenflächen durch die sorgfältige Pflege ein hochwertiger Lebensraum für Flora und Fauna sind
  • 2021 – Projekt „Wild & Kultiviert“
    Partnerschaft zur Gewinnung autochthonen Saatguts für Renaturierungsmaßnahmen auf Pistenflächen.
  • 2022 – Österreichisches Umweltzeichen Gastronomie
    AreitAlm, AreitLounge & Sonnkogel Restaurant werden als erste Skihütten Österreichs mit dem Umweltzeichen ausgezeichnet.
  • 2024 – Mitarbeiterhaus Areit 2 (angestrebt: klimaaktiv GOLD)
    Vorbild für nachhaltiges Bauen: PV-Anlage (ca. 75.000 kWh/Jahr) & hocheffiziente Wärmepumpen senken den Primärenergiebedarf massiv 
  • 2025 – 10 Jahre EMAS-Zertifizierung
    Ein Jahrzehnt gelebtes Umweltmanagement – ausgezeichnet und bestätigt durch externe Prüfstellen.
     

     

EMAS

unser freiwilliger Qualitätsanspruch

EMAS („Eco-Management and Audit Scheme“) ist das umfassendste Umweltmanagementsystem Europas – und wir nutzen es, weil wir überzeugt sind, dass echte Nachhaltigkeit nur gelingt, wenn man sie messbar macht.

Was EMAS für uns bedeutet:

  1. Wir treiben Verbesserungen aktiv voran.
    Wir setzen uns jedes Jahr neue Ziele, entwickeln Maßnahmen und dokumentieren nachweisbare Fortschritte.
  2. Wir kommunizieren offen und transparent.
    Unsere jährliche Umwelterklärung zeigt öffentlich, wo wir stehen, was wir gelernt haben und wohin wir wollen.
  3. Wir übernehmen Verantwortung für jede Entscheidung.
    Die Prüfung durch akkreditierte Umweltgutachter bestätigt unsere hohe Qualität – weil wir uns freiwillig diesem Prozess stellen.
  4. Wir verbinden Ökologie und Ökonomie intelligent.
    EMAS hilft uns, Ressourcen effizient zu nutzen, Kosten zu reduzieren und gleichzeitig höchste ökologische Standards einzuhalten.

Fragen und Antworten zu EMAS

EMAS steht für „Eco-Management and Audit Scheme“ (Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung) und ist ein freiwilliges Instrument der Europäischen Union zum systematischen Umweltschutz. Organisationen, die nach EMAS validiert sind, verpflichten sich zur kontinuierlichen Verbesserung ihrer Umweltleistung und unterliegen strengen, regelmäßigen Prüfungen durch externe Umweltgutachter.

EMAS beinhaltet ISO 14001 vollständig, geht aber darüber hinaus. Zusätzlich ist eine öffentlich zugängliche Umwelterklärung erforderlich, die von akkreditierten Umweltgutachtern validiert wird. Zudem verlangt EMAS die strikte Einhaltung aller geltenden Umweltvorschriften.

Wir fühlen uns kommenden Generationen verpflichtet und gehen mit natürlichen Ressourcen verantwortungsvoll um. EMAS bildet den strategischen Rahmen, um unsere ökologische Verantwortung messbar und langfristig sicherzustellen. Seit 2014 verfolgen wir freiwillig das Ziel, unsere Umweltleistung kontinuierlich zu verbessern.

Unser systematisches Engagement begann bereits 2011 mit der eigeninitiierten Gründung des Ökologiebeirats. Im selben Jahr führten externe Fachleute die erste Umweltprüfung durch. 2014 folgte die Zertifizierung nach ISO 14001, und ein Jahr später, 2015, die Eintragung ins EMAS-Register.

Umweltschutz ist Führungsaufgabe und auf allen Unternehmensebenen verankert. Die Verantwortung liegt beim Vorstand (Dr. Erich Egger), unterstützt von Umweltmanager Prok. Ing. Hannes Mayer, Umweltbeauftragtem Ing. Michael Brüggl und einem internen Umweltteam. Ergänzend berät uns der unabhängige Ökologiebeirat.

Transparenz ist ein zentraler Pfeiler unserer Umweltpolitik. Die Einhaltung aller relevanten Umweltvorschriften wird intern überwacht und jährlich durch akkreditierte Umweltgutachter (z. B. LRQA Austria GmbH) überprüft. Bisher liegen keinerlei Verstöße vor. Unsere Umwelterklärung wird regelmäßig im Geschäftsbericht veröffentlicht.

Download EMAS Erfolgsbericht

Team und Ökologiebeirat

"Die Träger der Verantwortung"

Die Umsetzung unserer Nachhaltigkeitsziele gelingt nur durch die feste Verankerung des Umweltmanagements in unserer Organisation. Das Umweltengagement ist integraler Bestandteil der Firmenphilosophie.
Das Schmitten-Umweltteam: Das unternehmensinterne Team ist für die Einhaltung und den Ausbau des Umweltmanagementsystems verantwortlich und gewährleistet die Einhaltung sämtlicher Vorgaben.

Der Ökologiebeirat

gegründet 2011

Der Ökologiebeirat: Seit 2011 wird der Vorstand der Schmittenhöhebahn AG auf eigene Initiative vom Ökologiebeirat aus externen Experten unterstützt und beraten. Gemeinsam mit den Experten werden die schützenswerten und sensiblen Bereiche im Naturlebensraum Schmittenhöhe analysiert.

Mitglieder des Ökologiebeirates: Dr. Helmut Wittmann, Univ. Prof. Dr. Ulrike Pröbstl, DI Fritz Pichler.

"Als ein wesentliches Ergebnis der Studien wurde erkannt, dass mit entsprechender extensiver Bewirtschaftung bzw. Pflege von Pistenflächen, bei denen die landwirtschaftliche Produktion im Regelfall nicht im Vordergrund steht, ein wertvoller Beitrag zur Erhaltung und zur Förderung der Artenvielfalt und zum Teil auch zum Artenschutz geleistet werden."

Zitat Dr. Helmut Wittmann

Jetzt mitmachen

Gestalten Sie Ihren nachhaltigen Urlaub mit uns

Als Gast der Schmittenhöhebahn AG sind Sie eingeladen, aktiv Teil unserer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie zu werden. Jeder Beitrag zum sanften Tourismus hilft uns, die Naturlandschaft der Schmittenhöhe zu erhalten und die Region als attraktives Ziel für einen nachhaltigen Urlaub zu stärken.

Wir freuen uns über Ihre Unterstützung in folgenden Bereichen:

Ein roter Zug fährt durch eine verschneite Alpenlandschaft mit Bergen im Hintergrund. | © OEBB Harald Eisenberger

Wir ermutigen unsere Gäste, umweltfreundliche und stressfreie Anreisemöglichkeiten sowie Mobilitätsangebote vor Ort zu nutzen, um den CO₂-Fußabdruck ihres Urlaubs zu minimieren. Dazu tragen auch regionale Initiativen wie die Guest Mobility Card bei, die im Sommer die kostenlose Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel im Pinzgau ermöglicht und im Winter durch die Integration in den Skipass das Skibusnetz sowie die Pinzgauer Regionalbahn einschließt.

  •  Anreise mit der Bahn: Zell am See-Kaprun ist bequem und umweltfreundlich per Bahn erreichbar.
  • Mobilität vor Ort: Mit gültigem Skipass steht das regionale Skibusnetz kostenfrei zur Verfügung.
  • Pinzgauer Regionalbahn: Eine Haltestelle befindet sich direkt an der areitXpress-Talstation und ist mit dem Skiticket nutzbar.
  • E-Mobilität: Für Gäste mit Elektrofahrzeug stehen an der Talstation des areitXpress und trassXpress E-Ladestationen bereit.
Drei Bergziegen erklimmen einen schneebedeckten Hang. | © Christoph Burgstaller

Die Wiesen, Felsen und Wälder der Schmittenhöhe sind der Lebensraum vieler Tier- und Pflanzenarten, der respektiert werden muss.
Die Schmittenhöhebahn AG unterstützt seit 2007 die Initiative „Respektiere deine Grenzen“, um Wintersportler für den achtsamen Umgang mit der Natur zu sensibilisieren.

Drei Honiggläser mit Schmittenhonig-Label vor Waben. | © Balazs Kovacs

Genießen Sie regionale Kulinarik und stärken Sie dadurch die lokale Wirtschaft und ressourcenschonende Betriebe.

  • Zertifizierter Genuss: Besuchen Sie unsere Betriebe, die das Österreichische Umweltzeichen für Gastronomie tragen – darunter die AreitAlm, die AreitLounge und das Sonnkogel Restaurant. Diese zeichnen sich durch biologische und regionale Küche sowie eine verantwortungsvolle Betriebsführung aus.
  • Regionale Produkte: In diesen Gaststätten liegt der Fokus auf regionalem Bezug des Speisenangebots. Sie können hier beispielsweise den Schmitten-Honig probieren, der von den Bienenvölkern unseres Mitarbeiters Peter Hofer auf den Pistenflächen gesammelt wird.

Helfen Sie uns, unser Abfallmanagement zu unterstützen, das Abfallaufkommen zu reduzieren und die Natur der Schmittenhöhe zu schützen.

  • Müll vermeiden: Produzieren Sie möglichst wenig Abfall und verwenden Sie wiederverwendbare Produkte, wo immer es möglich ist.
  • Richtige Entsorgung: Nutzen Sie die Abfalltrennsysteme an allen Talstationen der Zubringerbahnen für Restmüll, Papier und Plastik.
  • Wenn keine Mülltonne vorhanden ist: Nehmen Sie Ihren Abfall bitte mit ins Tal bzw. bis zur nächsten Entsorgungsmöglichkeit.
  • Sauberkeit am Berg: In stark frequentierten Bereichen auf der Schmittenhöhe stehen solarbetriebene Mülltonnen mit integrierter Presse zur Verfügung.
  • Besonders wichtig – Zigarettenstummel: Ein oft unterschätztes Problem. Zigarettenstummel sind hochgiftig; ein einziger Stummel kann 40–60 Liter sauberes Grundwasser verunreinigen und den umliegenden Boden belasten. Bitte entsorgen Sie Zigarettenreste daher niemals in der Natur.